Elektronische Führerscheinkontrolle
Als Halter müssen Sie prüfen, ob Ihre Fahrer eine gültige Fahrerlaubnis besitzen. DocuFleet erinnert an jede fällige Kontrolle, lässt sie in der App digital durchführen — mit Dokumentenprüfung und Profilabgleich — oder am Original dokumentieren, und sperrt im Ernstfall den Fahrzeugzugriff. Ohne Sammelmappe mit Kopien.
- 2Wege — digital in der App oder am Original
- 31Staaten, deren Kartenführerscheine die digitale Kontrolle prüft
- 5Stufen der Eskalationsleiter, jede mit Empfänger im Protokoll
- 0Termine im Hof — die digitale Kontrolle läuft, wo der Fahrer ist
Wie dokumentiert DocuFleet die Führerscheinkontrolle?
DocuFleet erinnert an jede fällige Kontrolle und bietet zwei Wege: die digitale Kontrolle in der App — beide Führerscheinseiten aufnehmen und mit den Verwaltungsangaben abgleichen — oder die Sichtkontrolle am Original durch eine zuständige Person. Beides endet in einem Nachweis mit Datum, Verfahren, Klassen und Ergebnis. Besteht ein Fahrer die Kontrolle nicht, wird er automatisch für Fahrzeuge gesperrt. Bleibt sie aus, erinnert DocuFleet Halter, Manager und Fahrer; eine Eskalationsleiter bis zur Sperre richten Sie zusätzlich ein.
Kontrolliert, dokumentiert, nachweisbar
Der Nachweis zählt: Nicht die Kontrolle allein schützt Sie, sondern ihre lückenlose Dokumentation.
- Zwei Wege, ein Nachweis
Digital in der App: beide Seiten des Führerscheins, Dokumentenprüfung und Profilabgleich — ohne Termin im Hof. Oder die Sichtkontrolle am Original durch eine zuständige Person, mit vollständigem Kontrollbogen. Beides landet in derselben Historie.
- Sperre statt Risiko
Besteht eine Kontrolle nicht, wird der Fahrer gesperrt — dokumentiert und mit Hinweis, statt stillschweigend weiterfahren zu lassen. Bleibt sie aus, erinnert DocuFleet Halter, Manager und Fahrer; eine Eskalationsleiter bis zur Sperre richten Sie bei Bedarf ein.
- Historie für die Prüfung
Jede Kontrolle bleibt mit Datum und Ergebnis erhalten. Kommt die Frage nach dem Nachweis, ist die Antwort zwei Klicks entfernt.
Eine Pflicht, an der die Halterhaftung hängt
Wer ein Fahrzeug führen lässt, muss sich davon überzeugen, dass die Person eine gültige Fahrerlaubnis besitzt: § 21 StVG stellt das Zulassen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis unter Strafe, § 31 StVZO verpflichtet den Halter zur Überwachung. Einen Paragrafen mit Fristangabe gibt es nicht — etabliert und von Gerichten anerkannt ist die Erstkontrolle am Original und danach eine wiederkehrende Kontrolle, mindestens zweimal im Jahr.
Im Ernstfall zählt nicht, dass kontrolliert wurde, sondern was sich davon belegen lässt: wann, durch wen, mit welchem Ergebnis — und was danach geschah, wenn jemand nicht reagiert hat. Genau diesen Nachweis baut DocuFleet auf. Die Kontrolle selbst ist der kleinere Teil; der größere ist die Kette aus Fälligkeit, Erinnerung, Ergebnis und Konsequenz, die im Streitfall als Entlastungsbeweis dient.
Die Führerscheinkontrolle ist dabei eine von mehreren Fahrerpflichten, die DocuFleet nach demselben Muster führt: Die jährliche Fahrerunterweisung nach DGUV Vorschrift 70 § 35 läuft mit derselben Fälligkeit, derselben Eskalationsleiter und demselben Protokoll. Zusammen mit UVV-Prüfung, Hauptuntersuchung und Bußgeldvorgängen ergibt das die Compliance-Ampel, die auf einen Blick zeigt, wo die Flotte steht.
So läuft eine Kontrolle in DocuFleet
Vom Rhythmus bis zur Konsequenz — jeder Schritt hinterlässt einen Eintrag.
Wie oft kontrolliert wird, entscheidet das Unternehmen zentral unter Einstellungen → Pflichten & Eskalation — im Auslieferungszustand halbjährlich. Niemand kann den Rhythmus beim Erfassen einer Kontrolle nebenbei umstellen. Eine einzelne Kontrolle lässt sich vorziehen, mit Pflicht-Begründung — nie aufschieben.
Im Vorlauf — org-weit einstellbar, Standard 30 Tage — sehen Fahrer und Verantwortliche die anstehende Kontrolle in der App, im Web, per Push oder E-Mail. Bleibt sie liegen, erinnert DocuFleet Halter, zuständige Manager und den Fahrer selbst.
In der App startet der Fahrer die digitale Kontrolle: beide Seiten seines Führerscheins direkt aus der Kamera, nach Hinterlegung von Name und Führerscheinnummer durch die Verwaltung, ohne zusätzliche Gesichtsaufnahme — geprüft von einem darauf spezialisierten Prüfdienst, eingebettet in die App im DocuFleet-Design, ohne Browserwechsel. Ein Bild aus der Mediathek gibt es nicht; Hinweise auf eine Bildschirmaufnahme oder eine gedruckte Kopie werden gemeldet. Zugelassen sind Führerscheine aus der EU, dem EWR und der Schweiz.
Was zurückkommt, nimmt DocuFleet nicht einfach hin. Es liest Name, Nummer, Fristen und die Klassen von der Rückseite, gleicht sie mit der Fahrerakte und den eigenen Führerscheinangaben ab und rechnet nach, was sich rechnen lässt: Prüfziffer, Behördenschlüssel, Laufzeit der Karte (§ 24a FeV) und der Klassen (§ 23 FeV), Drittstaatenfrist, Schlüsselzahl 95. Erst wenn Dokumentenprüfung, vollständige Angaben und Profilabgleich zusammenpassen, wird ein Kontrollnachweis gespeichert — ohne Termin und ohne Sammelaktion. Meldet der Prüfdienst eine Auffälligkeit, etwa Hinweise auf eine manipulierte Dokumentaufnahme, geht der Durchlauf in eine manuelle Prüfung; bis sie abgeschlossen ist, gibt es keinen zweiten Versuch. Fehlen Klassenfristen im Ergebnis, prüft die Fuhrparkleitung sie am Original nach — ein fehlendes Feld gilt nie als unbefristet.
Der zweite Weg braucht keine Kamera. Fahrer und Manager fragen eine zuständige Person an; Administration und Geschäftsführung protokollieren ihre eigene Kontrolle direkt. Am Schreibtisch steht dafür der vollständige Kontrollbogen mit beiden Unterschriften, in der App die Prüfpunkte — Originalvorlage, Identitätsabgleich, Sicherheitsmerkmale, Gültigkeit, Auflagen, Auskunft zu Entzug und Fahrverboten —, bestätigt über das angemeldete Konto. Die Erstkontrolle am Original bleibt der Maßstab, den die Rechtsprechung anlegt.
Jede Kontrolle bleibt mit Datum, Verfahren, Klassen, Fristen, den Aufnahmen beider Führerscheinseiten und dem Schnappschuss der Befunde erhalten — unveränderbar. In der Historie steht, ob es eine digitale Kontrolle in der App oder eine Sichtkontrolle am Original war, und wer geprüft hat: der Prüfdienst oder die Person, die die Karte in der Hand hatte. Das Etikett lässt sich nicht von Hand setzen; es entsteht aus dem Weg, der tatsächlich gegangen wurde.
Besteht jemand die Kontrolle nicht, sperrt DocuFleet sofort: Poolwagen-Buchungen und neue Fahrzeugzuweisungen scheitern mit Hinweis, ohne dass jemand etwas einstellen muss. Bleibt eine Kontrolle aus, arbeitet — sofern Sie sie eingerichtet haben — eine Eskalationsleiter mit fünf Stufen ab: vom Hinweis über Mahnungen an Fahrer und Manager bis zur letzten Warnung an den Halter; die letzte Stufe kann sperren. Jede Stufe steht mit Empfänger und Zeitpunkt im Protokoll. Die Leiter ist im Auslieferungszustand aus und wird bewusst eingeschaltet — ob ein Betrieb automatisch sperren lässt, entscheidet er selbst.
Was damit abgedeckt ist
Die Kontrolle ist ein Handgriff. Abgedeckt wird ein ganzer Pflichtenbereich.
Halterhaftung
Die wiederkehrende Kontrolle mit einem Nachweis, der für sich steht: Datum, prüfende Person, Verfahren, Ergebnis — und die Kette der Erinnerungen davor.
Fahrerlaubnisklassen
Nicht nur „Führerschein vorhanden“: Die Klassen kommen von der Rückseite der Karte, mit ihren eigenen Ablaufdaten — C1 bis DE gelten fünf Jahre. Fehlen Klassenfristen oder Schlüsselzahlen im digitalen Ergebnis, prüft die Fuhrparkleitung sie am Original nach; ein fehlendes Feld gilt nicht als unbefristet.
Laufzeit und Pflichtumtausch
Kartenführerscheine ab 2013 gelten fünfzehn Jahre. Der Pflichtumtausch älterer Scheine wird nach Ausstellungs- oder Geburtsjahr erinnert — als Hinweis, nicht als Sperre: Ein versäumter Umtausch ist eine Ordnungswidrigkeit, die Fahrerlaubnis bleibt bestehen.
Führerscheine aus Drittstaaten
Eine echte Karte aus einem Drittstaat berechtigt nach sechs Monaten Wohnsitz in Deutschland zu nichts mehr. DocuFleet rechnet die Frist aus dem Wohnsitzdatum — und sagt ausdrücklich, wenn ihm die Angabe dafür fehlt, statt zu raten.
Berufskraftfahrer-Qualifikation
Wer gewerblich Güter oder Personen befördert, braucht die Schlüsselzahl 95 — im Führerschein oder auf der eigenen FQN-Karte. DocuFleet führt beide Wege je Klasse mit Ablaufdatum und nennt die Quelle. Ob die Pflicht für Ihren Betrieb gilt, entscheiden Sie: Werkverkehr kann ausgenommen sein, und ein Warnsystem, das grundlos warnt, wird abgeschaltet.
Fahrerunterweisung
Dieselbe Mechanik: jährliche Fälligkeit, Erinnerung, Leiter, Nachweis. Die Unterweisung selbst kann der Fahrer in der App durchführen — Lernstrecke, Verständnisfragen, Unterschrift. Ein Nachweis entsteht erst, wenn alle Themenbereiche bestanden sind; ab dem dritten Fehlversuch erfährt die zuständige Leitung.
Protokoll jeder Stufe
Angefordert, erinnert, eskaliert, verlängert, gesperrt, erledigt: Jede Regung am Vorgang steht mit Empfänger und Zeitpunkt im Protokoll. Das ist, wonach nach einem Unfall gefragt wird — und was eine Sammelmappe mit Kopien nie belegen konnte.
Die Angaben müssen zusammenpassen
Die gelesenen Angaben werden mit dem Fahrerprofil abgeglichen. Name und Führerscheinnummer müssen übereinstimmen. Nicht gelieferte Fristen bleiben unbekannt. Weder Erst- noch Folgeprüfung verlangt ein Selfie. Er enthält keine behördliche Abfrage nach Fahrverbot oder Entzug.
Fragen vor der Einführung
Wie oft kontrolliert DocuFleet?
So oft, wie Sie es festlegen — ausgeliefert wird halbjährlich, also mit zwei Kontrollen im Jahr, wie es Rechtsprechung und Berufsgenossenschaften als Mindestmaß anerkennen. Der Rhythmus gilt für die ganze Organisation und wird an einer Stelle gepflegt; eine einzelne Kontrolle lässt sich mit Begründung vorziehen, aber nicht aufschieben.
Muss die Fuhrparkleitung jeden Führerschein selbst in die Hand nehmen?
Nicht zwingend. Der Fahrer führt die digitale Kontrolle in der App selbst durch — beide Seiten des Führerscheins, Dokumentenprüfung und Profilabgleich —, und DocuFleet prüft das Ergebnis nach. Ist alles bestätigt, gilt die Kontrolle ohne Termin. Die Sichtkontrolle am Original bleibt der zweite Weg: Fahrer fragen dafür eine zuständige Person an, und für die Erstkontrolle am Original ist sie der Maßstab, den die Rechtsprechung anlegt; dafür gibt es den Kontrollbogen mit beiden Unterschriften.
Welche Führerscheine kann die digitale Kontrolle prüfen?
Kartenführerscheine aus allen EU-Staaten, aus Island, Liechtenstein und Norwegen sowie aus der Schweiz — jeweils beide Seiten. Für andere Dokumente, etwa einen Führerschein aus einem Drittstaat oder einen alten Papierführerschein, bleibt die Sichtkontrolle am Original der Weg; DocuFleet rechnet dort weiterhin die Fristen nach, die für Drittstaaten gelten.
Was passiert, wenn die digitale Kontrolle etwas beanstandet?
Dann wird nichts durchgewinkt. Weichen Fahrerangaben ab oder gibt es Hinweise auf eine Bildschirmaufnahme oder Kopie, geht der Durchlauf in eine manuelle Prüfung; die App zeigt den Stand, ein zweiter Versuch ist bis zum Abschluss gesperrt. Wird die Kontrolle nicht bestätigt, entsteht kein Nachweis — und die Sichtkontrolle am Original durch die Fuhrparkleitung bleibt offen.
Was passiert, wenn ein Fahrer nicht reagiert?
Die Eskalationsleiter arbeitet ihre Stufen ab: Hinweis an den Fahrer, Mahnung kurz vor der Frist, nach der Frist zusätzlich an die Fuhrparkleitung, sieben Tage später als letzte Warnung auch an den Halter — und nach vierzehn Tagen die Sperre, wenn Sie sie eingeschaltet haben. Jede Stufe steht mit Empfänger und Zeitpunkt im Protokoll; die Leiter lässt sich je Stufe anpassen.
Was ist mit Fahrern, die selten im Betrieb sind?
Für sie ist der Weg über die App gemacht: Die Kontrolle wird dort angefordert und gescannt, wo der Fahrer gerade ist — die Fuhrparkleitung bestätigt vom Schreibtisch oder vom Handy aus. Niemand muss dafür einen Termin im Hof wahrnehmen.
Kostet die Führerscheinkontrolle extra?
Erinnerung, Sichtkontrolle mit Kontrollbogen und Eskalationsleiter gehören zu jedem Tarif — ohne Aufpreis je Fahrer, wie ihn siegelbasierte Verfahren üblicherweise verlangen. Die digitale Kontrolle in der App mit Dokumentenprüfung und Profilabgleich ist Teil des Pro-Tarifs; sie läuft über dieselben Dokument-KI-Funktionen, die auch das Fuhrpark-Postfach nutzt.
Was bleibt von einer Kontrolle gespeichert, und wie lange?
Datum, prüfende Stelle, Verfahren, Klassen, Fristen, Ergebnis und die Befunde bleiben dauerhaft — sie sind der Nachweis. Die Aufnahmen beider Führerscheinseiten übernimmt DocuFleet gar nicht erst: Sie verbleiben beim Prüfdienst und werden dort nach zwölf Monaten gelöscht. Die ausgelesenen Angaben löschen wir nach der eingestellten Aufbewahrung, Vorgabe zwölf Monate. Ein Selfie oder Gesichtsscan ist weder für die Erst- noch für die Folgekontrolle erforderlich; eine Sichtkontrolle am Original erfüllt die Erstprüfung ebenfalls.
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